Tester’s Ehrfurcht

Testmanager definieren für ein System unter Test das Testkonzept, die Testtiefe, die Testverfahren, analysieren die Testergebnisse und kommunizieren die Gesamtergebnisse an den Qualitätsmanager oder den Projektleiter. Im täglichen Business werden solche Vorgaben dann allerdings zugunsten eines gewissen Pragmatismus häufig beiseite geschoben…ist ja “nur” irgendein IT-System. Ich hatte am Wochenende das erste mal im Leben einen echten Herzschrittmacher in der Hand. Was für eine Verantwortung, den zu testen. Ehrfurcht vor der Test-Disziplin!

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BITKOM-Forum: Software-Engineering ganz praktisch

Der BITKOM ist das größte Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche. In fast 100 Arbeitskreisen werden spezifische Themen von BITKOM-Mitgliedern behandelt. In sogenannten Arbeitskreisen findet interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Arbeitskreisen statt, und das auch durchaus für Nicht-BITKOM-Mitglieder. So auch am 29.11. in Frankfurt, wo Qualitätsmanagement, Entwicklungsprozesse und Projektmanagement ein gemeinsames kostenloses Programm für eine interdisziplinäre Diskussion erstellt haben. Sie sind herzlich eingeladen!

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Umgebungsmanagement für Standort Deutschland

Jeder Testmanager kennt die Notwendigkeit guter Testumgebungen, denn ohne sie sind eine Vielzahl von Testaktivitäten schlichtweg nicht durchführbar. Der Begriff “Umgebung” wird der Wichtigkeit also nicht gerecht. Ähnliches gilt für den Deutschen Mittelstand: Auch er lernt erst wieder, wie wichtig politische und gesellschaftliche “Umgebungen” alias Rahmenbedingungen für ihn sind, so zumindest eine Studie von Ernst & Young. Vielleicht sogar genauso entscheidend, wie die Testumgebung für den Tester.

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Business as usual: Open-Source

Open-Source verheißt nur gutes: Viele Entwickler, direkt eingeflossenes Feedback, Möglichkeiten der schnellen Anpassung und das alles ohne Lizenzgebühren. Toll. Google’s Android ist ein solches Open-Source-System. Da wundert die Nachricht, dass genau dieses Google dem Konzern Acer jetzt mit dem Entzug der Android-Lizenz gedroht haben soll. Wie funktioniert denn das? Wie kann man frei verfügbaren Quelltext jemandem entziehen? Ein Blick hinter die Kulissen.

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Strategie-Architekturen

Vom Testen kennt man das: Traceability zwischen Anforderungen, Testobjekte, High-Level-Anforderungen, Low-Level-Anforderungen und Testergebnissen. Jeder, der an einem Artefakt in dieser Kette arbeitet, sollte seine Aktivität nach unten und oben verlinken können. Können wir unsere Qualitäts- und Test-Aktivitäten auch in die Organisationsstrategie einbetten? Dafür müsste es erst einmal eine Topologie der im Kontext von Unternehmensstrategien geläufigen Begriffe geben. Doch da herrscht häufig Kakophonie. Der Versuch einer Ordnung.

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Innovation kostet Geld…nur Geld?

Wer ist das innovativste Unternehmen? Fragen wie solche lassen sich – ähnlich wie die Frage nach der Qualität – nicht einfach beantworten. Aber es gibt Indikatoren. Wer z.B. überhaupt kein Geld in Innovation steckt hat nur geringe Chancen, dass Innovationen im Unternehmen entstehen und vorangetrieben werden. Bzgl. dieses einen Indikators gibt es jetzt einen Benchmark…doch repräsentiert der wirklich Innovation?

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Denn die Fehler liegen im System

Je mehr wir von unserer Identität im Internet auf unterschiedlichen Plattformen preis geben, desto schwieriger wird es, das gesamte System sicher zu halten. Das aktuelle Beispiel des digitalen Identitätsdiebstahls von Mat Honan, immerhin einem Autor des US-Magazins Wired, also jemandem, dem die Fragilität des gesamten Netzwerkes bekannt sein sollte, belegt eindrucksvoll: Das Gesamtsystem ist immer nur so sicher wie das schwächste Element. Und das Beispiel belegt: Kein Sonderfall, keine Super-Hacker, keine Verkettung unglücklicher Umstände…einfach nur Fehler im System.

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“Gehen Sie sofort aus meinem Netz”

Die olympischen Ringe leuchten bei diesen Spielen moderner denn je. Alles wird getwittert, ge-facebooked oder sonst wie über soziale Netzwerke geteilt. Einige dieser Aktivitäten werden sogar via Live-Analyse für Licht-Installationen herangezogen. Und die Kehrseite? Auch unsere Sportler verwenden das Netz, und zwar dasselbe Netz. Doch das ist halt manchmal dem Ansturm nicht gewachsen! So waren Teile des Straßenradrennens reiner “Blindflug” und keiner wußte, wo die Fahrer stecken. Im Netz sind eben alle gleich…noch!

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Unabhängigkeit….was ist das und was bringt das?

Viele Unternehmen und Berufsgruppen werben heute mit Unabhängigkeit. Und genau dieses Selbstverständliche ist so gefährlich: Was ist denn überhaupt Unabhängigkeit? Was sind denn die Vorteile von Unabhängigkeit? Ist der TÜV/die Dekra tatsächlich unabhängig zu mir, wenn ich nach der Plakette für mein Auto frage? Wie sehen graduelle Unterschiede bei der Unabhängigkeit aus? Was bedeutet es dann, wenn Testen von der Entwicklung unabhängig sein soll? Es zeigt sich: Das Konzept ist schwieriger zu erklären, als initial vermutet.

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IT gegen Serendipität

Können Computer menschliche Gedanken lesen? Nein, noch nicht. Aber das müssen sie auch gar nicht. Je mehr unsere Aktivität Netzspuren hinterlässt, desto mehr Indikationen unserer Gedanken liegen bereits elektronisch vor. Und die IT reagiert heute darauf, indem sie ihr Verständnis unserer Netzaktivitäten heranzieht, um unsere gedanklichen Präferenzen vorauszuahnen. Diese perfekt berechneten subjektiven Präferenzgehege verhindern jedoch eins: Serendipität. Und was fördert dies: Urlaub!

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