Auch Fehler brauchen Qualität

Wir testen Software um Fehler zu finden. Das ist ein alter Hut, aber wir müssen auch dafür sorgen, dass die Fehler behoben werden können. Daher sind die Fehlerberichte oder Abweichungsbeschreibungen, wie sie manchmal genannt werden, das wichtigste Ergebnis unserer Testarbeit. Grund genug einmal darüber nachzudenken, was die Qualität eines Fehlerberichts ausmacht.

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SOA…zurück zum Start

Heute hat in Dresden der 7. Workshop zum Thema BSOA stattgefunden (Bewertung Service Orientierter Architekturen). Unterschiedlichste Unternehmen stellen hier Innovationen rund um SOA und deren gewinnbringenden Einsatz vor und diskutieren sie. Und wieder dominieren hier technische Lösungen, die die eigentlichen Pain-Points nicht lösen: Wie kann in einem Unternehmen ein guter Service-katalog identifiziert, definiert und etabliert werden? Es geht also wieder um Requirements-Engineering, ein Bereich, in dem Qualitätssicherung fundamental ist. Keine technische Herausforderung. Ein Blick ins SOA-Manifest unterstützt diese Sicht.

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Multivariates Testen

Die Methoden der multivariaten Statistik sind hinlänglich bekannt: Hierbei werden mehrere statistische Variablen gleichzeitig analysiert, um Zusammenhangs- und Abhängigkeitsstrukturen zu erkennen. Doch was ist multivariates Testen? Grundsätzlich nichts anderes, nämlich die systematische Analyse von IT-Variationen. Das Ergebnis der Variation können Verhaltens-Anomalien (z.B. ein System stürzt immer ab, wenn es unter Windows 7 mit eingeschaltetem WLAN läuft) oder User-Anomalien (Kunde kauft häufiger, wenn Schrift blau eingefärbt ist) sein. Eine Übersicht.

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Was hat Testen und der Blitzmarathon gemeinsam: Die Erfolgsmessung

Gestern fand in NRW, Niedersachen der dritte sogenannte Blitzmarathon statt. Dabei werden Heerscharen von Polizisten beauftragt, möglichst viele Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen. Natürlich wird so etwas intensiv diskutiert. Vor allen Dingen die Frage: Wann ist ein solcher Blitzmarathon erfolgreich? Wenn viele erwischt werden? Wenn wenig erwischt werden? Die Diskussion ist dabei sehr ähnlich zum Erfolg des Testens: Ist ein Test erfolgreich, wenn viele Fehler gefunden wurden? Ein Vergleich.

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Inhaltsleeres Marketing

Marketing hat die Aufgabe, eine Beziehung zum Markt herzustellen und dort Kunden zufriedenzustellen. Diese nicht unumstrittene Sicht auf Marketing lässt sich als kundenorientiertes Verpacken von zu verkaufender Inhalte vereinfachen. Und ist es wichtig? Ohne Marketing kann selbst das beste Produkt zum Flop werden, da es nicht zur Kenntnis genommen wird. Im Gegenzug kann ein schlechtes Produkt durch gutes Marketing durchaus besser werden. Testen leidet häufig an schlechtem Marketing. Die Drosselgasse in Rüdesheim dagegen hat Marketing perfektioniert: Kein Inhalt mit maximaler Verpackung!

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Kochen für Tester

Dass Testen mit den Anforderungen anfängt, ist mittlerweile allgemein anerkannt. Es haben sich auch schon viele Best-Practices daraus ergeben. Auch Rezepte von Köchen sind sozusagen Anforderungen. Eine Analyse vom Institut für Deutsche Sprache zeigt nun gravierende Mängel bei Rezepten auf. Die Analyse erinnert an die allgemeinen Probleme von Anforderungen. Was Köche also von Testern lernen können.

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Agile Testmatrix als Testteam-Motivation

In agilen Teams wird getestet, und zwar frühzeitig und fortwährend. Sind damit alle Testaufgaben erledigt? Lassen sich dann dedizierte Testteams mit dedizierten Testern überhaupt noch halten? Die Agile Testmatrix gibt einen guten Überblick über anstehende Testaufgaben und hebt die Stärken agiler Entwicklung hervor. Sie zeigt aber auch: Ohne Testen außerhalb der agilen Teams wird’s schwierig. Und wieder: Zusammen sind sie stark.

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Kochen für Tester

Das Problem ist uralt: Wie kann man “Unbedarften” die Herausforderung des Testens näher bringen. Vorbehalte wie “die klicken nur ein bißchen rum” sind schwer, einem Nicht-IT-ler zu zerstreuen. Dabei gibt es allgemein bekannte Parallelen: Kochbücher. Eine Sprachwissenschaftlerin hat nun Best-Practices für Kochbücher und Rezepte herausgegeben…und damit direkt das Herz des Testers offengelegt: Vermittler zwischen Sender (hier dem Rezeptschreiber alias Fachseite) und Empfänger (hier dem Koch alias Implementierer).

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Asymmetrisches Testen

Zum dritten mal finden die sogenannten Eclipse Testing Days statt. Thema ist das Testen MIT, FÜR und AUF Eclipse. Dort gibt es eine Panel-Discussion zum Thema “asymmetrisches Testen”. Die Asymmetrie wird dort vor allen Dingen in Open-Source-Projekten begründet: Wenige entwickeln, ganz viele (nämlich die Anwender) testen. Ist das ein anzustrebendes Ziel? Gibt es Nachteile/Vorteile? Was kann man für nicht-open-source-Produkte lernen. Eine Sicht auf einen ganz neuen Begriff: Asymmetrisches Testen.

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Kein Testen…ein Risiko?

Natürlich behaupten wir alle, dass es ohne Testen nicht geht. Aber was passiert eigentlich, wenn wir nicht testen? Funktioniert dann nichts mehr? Und ist das Nicht-Funktionieren wirklich alles? Testen hat etwas mit Risiken zu tun, und die wiederum haben etwas mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Wer nicht testet gefährdet höchstwahrscheinlich das Business. Und noch viel mehr! Es sind vor allen Dingen 5 Risiken, die durch Nicht-Testen forciert werden.

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